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    CRM für Steuerberater & Kanzleien 2026: Die besten Systeme

    Welches CRM-System passt für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Kanzleien? Herstellerunabhängiger Vergleich mit DSGVO-Anforderungen.

    Kurz & knapp

    DATEV-Kanzleien nutzen am besten das native DATEV-CRM-Modul. Für aktive Mandantengewinnung ist HubSpot CRM (kostenlos) ideal. Kleine Kanzleien starten einfach mit Pipedrive (ab 14,90 €/Nutzer). Alle empfohlenen Systeme sind DSGVO-konform betreibbar.

    Besondere CRM-Anforderungen in Kanzleien

    Steuerberater und Wirtschaftsprüfer haben spezifische Anforderungen an CRM-Systeme:

    DSGVO-Konformität und berufsrechtliche Anforderungen (§ 57 StBerG)
    DATEV-Integration für Mandantenstamm-Synchronisation
    Mandanten-Klassifizierung nach Umsatz und Beratungsintensität
    Fristen-Tracking (Jahresabschluss, Steuererklärungen)
    Dokumentenmanagement und sichere Mandantenkommunikation
    Referral-Tracking (Weiterempfehlungen systematisch erfassen)
    Honorar-Tracking und Angebotserstellung
    E-Mail-Integration (Outlook/Gmail) mit Opt-in-Mechanismus

    CRM-Systeme für Steuerberater im Vergleich

    #1DATEV CRM-Modul

    DATEV-Kanzleien aller Größen · Inklusive in DATEV-Kanzlei-Rechnungswesen (Aufpreis für CRM-Modul)

    92/100

    Stärken

    • Direkte Integration in DATEV-Mandantenstamm
    • Keine Doppelpflege von Mandantendaten
    • Bekannte Oberfläche – kein Schulungsaufwand
    • DSGVO-konform und berufsrechtkonform

    Schwächen

    • Eingeschränkte Marketing-Automation
    • Kein E-Mail-Tracking
    • Weniger Flexibilität als eigenständige CRM-Systeme

    Erste Wahl für DATEV-Kanzleien – keine Migration nötig, direkt integriert, berufsrechtkonform.

    #2HubSpot CRM

    Kanzleien mit aktivem Neukundenbusiness · kostenlos (Basic) / ab 45 €/Monat (Starter)

    84/100

    Stärken

    • Kostenlose Basisversion für kleine Kanzleien
    • Sehr gute E-Mail-Marketing-Funktionen
    • Einfache Mandantengewinnung und Nachverfolgung
    • Integriertes Terminbuchungs-Tool

    Schwächen

    • Keine DATEV-Integration nativ
    • Datenschutz: US-Unternehmen (EU-Hosting möglich)
    • Teuer sobald Marketing-Automation nötig

    Ideal für Kanzleien, die aktiv neue Mandate gewinnen wollen – besonders stark bei digitaler Akquise und Content-Marketing.

    #3Pipedrive

    Kleine Kanzleien, Berufseinsteiger · ab 14,90 €/Nutzer/Monat

    80/100

    Stärken

    • Einfachste Bedienung – in 1 Tag produktiv
    • Klare Deal-Pipeline für Mandantenakquise
    • DSGVO-konform (EU-Datenzentren wählbar)
    • Günstigster professioneller Einstieg

    Schwächen

    • Keine DATEV-Integration
    • Kein natives E-Mail-Marketing
    • Weniger Automatisierung als HubSpot

    Beste Wahl für kleine Kanzleien und Einzelkämpfer, die einfach loslegen wollen ohne viel Setup.

    #4Zoho CRM

    Mittelgroße Kanzleien mit Budget-Fokus · ab 14 €/Nutzer/Monat

    77/100

    Stärken

    • Günstiger als HubSpot mit ähnlichen Features
    • Sehr gute E-Mail-Integration (Outlook/Gmail)
    • Dokumentenmanagement integriert
    • AI-Assistent Zia für Priorisierung

    Schwächen

    • Keine DATEV-Integration
    • UI weniger poliert als HubSpot
    • Steilere Einrichtung

    Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für mittelgroße Kanzleien, die Marketing-Automation und Kontaktmanagement kombinieren wollen.

    #5Microsoft Dynamics 365 Sales

    Größere Kanzleien und WP-Gesellschaften · ab 65,10 €/Nutzer/Monat

    74/100

    Stärken

    • Tiefste Teams/Outlook-Integration
    • Sehr stark für Kanzleien im Microsoft-Ökosystem
    • Copilot AI für E-Mail-Entwürfe
    • Skalierbar für 50+ Mitarbeiter

    Schwächen

    • Teuer für kleine Kanzleien
    • Komplexes Lizenzmodell
    • Keine DATEV-Integration nativ

    Nur für größere Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sinnvoll, die bereits stark auf Microsoft 365 setzen.

    Häufige Fragen: CRM für Steuerberater