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    SystemSelect · Beratung für Software-Auswahl

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    ERP im Großhandel: Sortimente, Lieferanten, Konditionen und B2B-Prozesse verbinden

    ERP-Systemauswahl für Großhändler – Warenwirtschaft, Konditionsverwaltung, Mehrlagerhaltung, Shop-Integration und BI herstellerunabhängig bewertet.

    Typische Systemlandschaft im Großhandel

    ERP / WarenwirtschaftKernbaustein

    Aufträge, Lager, Lieferanten, Konditionen, Abrechnung, Einkauf

    Bestellabwicklung, Lagerbestandsführung, Konditionsgruppen, Jahresabschlüsse

    PIMHoch

    Produktstammdaten, Attribute, Beschreibungen, Kanal-Ausleitung

    Lieferanten-Artikeldaten aufbereiten, Katalog-Export, Shop-Produktdaten

    CRMMittel–Hoch

    Kundenstamm, Konditionsgruppen, Kommunikation, Servicevorgänge

    Kundengruppen, Rahmenvertragsverwaltung, Key-Account-Kommunikation

    Shop / B2B-PortalMittel–Hoch

    Bestellportal, Preis- und Verfügbarkeitsabfrage, Selbstbedienung

    B2B-Webshop mit kundenspezifischen Preisen, Bestellhistorie, Schnellbestellung

    BI / ReportingMittel

    Margenanalyse, Sortimentsperformance, Lieferantenperformance, Lagerrotation

    ABC-Analyse, Deckungsbeitragsrechnung, Lagerreichweite, Liefertreue

    iPaaS / IntegrationMittel

    Datenaustausch zwischen ERP, PIM, CRM, Shop und EDI-Schnittstellen

    EDIFACT-Lieferantenbestellungen, Shop-Sync, CRM-Stammdatensync

    Typische ERP-Probleme im Großhandel

    Warenwirtschaft und ERP wachsen auseinander

    Viele Großhändler nutzen eine Warenwirtschaft aus den 2000ern, die für damalige Sortimentsgrößen konzipiert war. Neue Anforderungen wie B2B-Webshop, Mehrlagerhaltung und Konditionsvarianten werden mit Workarounds gelöst – die Basis bricht langsam.

    Konditionsverwaltung für Kundengruppen unstrukturiert

    Kundenspezifische Preise, Mengenrabatte, Jahresboni und Rahmenvertragskonditionen werden in Excel-Tabellen gepflegt. Vertrieb und Faktura arbeiten mit verschiedenen Ständen. Fehlkalkulationen und Kundenbeschwerden sind die Folge.

    Lieferantenanbindung manuell und fehleranfällig

    Bestellungen an Lieferanten werden per E-Mail oder Fax ausgelöst. Auftragsbestätigungen werden manuell ins System eingepflegt. EDI-Schnittstellen fehlen oder sind für einzelne Lieferanten selbst gebaut und nicht wartbar.

    Shop-Integration fehlt oder ist veraltet

    Der B2B-Webshop zeigt nicht den aktuellen Lagerbestand. Kundenspezifische Preise werden nicht übertragen. Bestellungen aus dem Shop landen als manuelle E-Mails im ERP. Integrations-Schulden wachsen mit jedem Auftrag.

    Lager und Bestandsführung unzuverlässig

    Mehrlagerhaltung ist technisch nicht sauber abgebildet. Inventurdifferenzen häufen sich. Reservierungen für laufende Aufträge sind nicht sichtbar. Kunden erhalten falsche Verfügbarkeitsauskünfte.

    Keine BI-Sicht auf Marge und Sortimentsperformance

    Welche Artikel liefern welche Deckungsbeiträge? Welche Lieferanten sind nicht liefertreu? Welche Kundengruppen sind unprofitabel? Diese Fragen können aus dem ERP-System nicht beantwortet werden – kein Reporting, kein Dashboard.

    Typische Auswahlrisiken

    Diese Fehler kosten bei ERP-Projekten im Großhandel am häufigsten Zeit und Budget.

    Warenwirtschaft als vollwertiger ERP-Ersatz

    Klassische Warenwirtschaftssysteme fehlen Finanzbuchhaltung, Controlling, Projektmanagement und APIs für moderne Integrationen. Nach der Migration auf ein 'echtes' ERP sind oft aufwändige Datenmigration und Prozessumstellungen notwendig.

    Konditionslogik im Standard nicht abgedeckt

    Großhandels-Konditionsmodelle (Kundengruppe × Artikelgruppe × Menge × Zeitraum) sind hochkomplex. Viele Standard-ERPs bilden sie nur teilweise ab. Customizing-Aufwände werden in der Angebotssphase regelmäßig unterschätzt.

    Shop-Integration unterschätzt

    Bidirektionale ERP-Shop-Integration mit kundenspezifischen Preisen, Echtzeit-Verfügbarkeit und Auftragssync ist kein Standard-Plugin. Realistisches Integrationsbudget: 30.000–80.000 €. Plus laufende Maintenance bei ERP- oder Shop-Updates.

    Branchenspezifische Auswahlkriterien

    Warenwirtschaft & Bestand

    • Mehrlagerhaltung mit Lagerort, Lagerplatz und Reservierungslogik
    • Chargen- und Seriennummernverfolgung (falls sortimentrelevant)
    • Mindestbestand, Nachbestellpunkt und automatische Disposition
    • Inventurverfahren: Stichtagsinventur, permanente Inventur

    Konditionen & Preisfindung

    • Mehrstufige Konditionsmatrix: Kundengruppe × Artikelgruppe × Menge
    • Zeitlich begrenzte Aktionspreise und Staffelpreise
    • Jahresbonus- und Rückvergütungsabrechnung
    • Kundenspezifische Preislisten für B2B-Webshop

    Integration & Schnittstellen

    • EDI-Anbindung (EDIFACT, OpenTRANS) für Lieferantenkommunikation
    • B2B-Shop-Integration mit Echtzeit-Preis und Verfügbarkeit
    • PIM-Anbindung für Produktstammdaten und Artikelbilder
    • iPaaS-Kompatibilität für weitere Systemanbindungen

    BI & Reporting

    • Deckungsbeitragsrechnung auf Artikel-, Kunden- und Lieferantenebene
    • ABC-Analyse für Sortiments- und Lageroptimierung
    • Lieferantenbewertung nach Liefertreue, Qualität und Kosten
    • Standard-Dashboards oder BI-Konnektoren (Power BI, Qlik)

    Typische Projektsituation

    Anonymisiertes Szenario – ERP Großhandel

    Kontext: Technischer Großhändler mit 22.000 Artikeln, 850 aktiven Kunden, 3 Standorten, 12 Mitarbeitende in Auftragsabwicklung und Einkauf.

    Ausgangslage: Warenwirtschaft aus 2009 mit selbst entwickelter Konditionslogik in Excel. B2B-Webshop ohne Echtzeit-Preise. EDI-Verbindungen zu 4 Lieferanten per Einzellösung. Keine BI-Integration. Inventurdifferenzen von 2,1 % jährlich.

    Vorgehen: Anforderungsworkshop mit Einkauf, Vertrieb, Logistik und IT. Bewertung von Sage 100, Microsoft Dynamics 365 BC und SAP Business One nach Konditionsmodell, Mehrlagerfähigkeit und Shop-Integration. Kritisches Kriterium: native B2B-Shop-Konnektoren.

    Ergebnis: ERP eingeführt mit zentraler Konditionsmatrix für 12 Kundengruppen, EDI-Anbindung an 15 Lieferanten und B2B-Shop mit Echtzeit-Verfügbarkeit. Inventurdifferenz nach 12 Monaten auf 0,4 % reduziert.

    Ressourcen für die ERP-Auswahl im Großhandel

    Software-Auswahlmatrix

    ERP-Systeme nach Konditionsmodell, Mehrlagerfähigkeit und Shop-Integration bewerten – XLSX mit TCO-Vergleich.

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    Reifegradcheck

    ERP-Reifegrad Ihres Großhandelsunternehmens einschätzen – inkl. Systemlandschaft, Prozesse und Integrationsarchitektur.

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    Häufige Fragen: ERP für Großhandel