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    SystemSelect · Beratung für Software-Auswahl

    30 Min · kostenlos

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    ERP in der Logistik: Aufträge, Lager, Transport und Schnittstellen verbinden

    ERP-Systemauswahl für Logistikdienstleister und Speditionen – TMS/WMS-Integration, EDI-Schnittstellen und Frachtabrechnung herstellerunabhängig bewertet.

    Typische Systemlandschaft in der Logistik

    ERP / FinanzbuchhaltungKernbaustein

    Auftragserfassung, Rechnungsstellung, Kostenrechnung, Controlling

    Frachtrechnung, Kostenstellen, OPOS-Liste, Bonusabrechnungen, Jahresabschluss

    TMS (Transport Management System)Kernbaustein

    Dispositionsplanung, Tourenoptimierung, Frachtführer, Sendungsverfolgung

    Frachtbrief, Sendungsstatus, POD, CO₂-Reporting, Subunternehmer

    WMS (Warehouse Management System)Hoch

    Einlagerung, Kommissionierung, Bestandsführung, Inventur

    Lagerplatzbewegungen, Pick-by-Voice, Umschlagsteuerung, Scanprozesse

    CRMMittel–Hoch

    Kundenmanagement, Angebotshistorie, Reklamationen, Vertriebspipeline

    Kundenakte, SLA-Tracking, Vertragsverwaltung, Kundenprofitabilität

    iPaaS / SchnittstellenHoch

    ERP-TMS-WMS-CRM-Verbindung, EDI-Anbindung, Kundenportale

    EDI DESADV/ORDERS, Sendungsstatus-Webhook, Plattformanbindung

    BI / ReportingMittel

    Sendungsanalyse, Kundenrentabilität, Lagerauslastung, Margenkontrolle

    Kundenprofitabilität, Volumen-Forecast, Retourenquote, KPI-Dashboard

    Häufige ERP-Probleme in Logistik und Spedition

    ERP, WMS und TMS kommunizieren nicht

    Sendungsdaten stecken im TMS, Lagerinformationen im WMS, Rechnungen im ERP. Statusabfragen erfordern manuelle Abstimmung zwischen drei Systemen – täglich mehrfach, für jeden Auftrag.

    Auftragsdaten, Transportdaten und Abrechnung laufen auseinander

    Sendungen werden im TMS disponiert, aber die Abrechnung im ERP basiert auf manuell übertragenen Daten. Differenzen entstehen, Rechnungen müssen korrigiert werden, Monatsabschlüsse verzögern sich.

    Kundenservice sieht nicht denselben Status wie Disposition

    Der Account Manager ruft den Kunden zurück ohne zu wissen, dass die Sendung seit gestern in Verzug ist. Der Disponent weiß es – der Kollege im Service nicht. Kein gemeinsames Systemfenster.

    Schnittstellen zu Kunden und Partnern sind historisch gewachsen

    Jeder Großkunde hat eine eigene EDI-Anbindung, die über Jahre gewachsen ist. Neue ERP-Versionen brechen regelmäßig Schnittstellen. Wartung bindet IT-Kapazität, die für Weiterentwicklung fehlt.

    Reporting ist manuell oder verspätet

    Kennzahlen für Sendungsvolumen, Pünktlichkeitsquote und Kundenmarge werden morgens aus drei Exporten zusammenkopiert. Bis der Bericht fertig ist, ist der Informationswert bereits veraltet.

    TCO und Migrationsaufwand werden systematisch unterschätzt

    Anbieter-Demos zeigen Standardfrachtprozesse. Komplexe Tarifstrukturen, Multi-Depot-Logistik, Gefahrgut-Anforderungen und individuelle Kundenschnittstellen tauchen erst in der Implementierung auf.

    Typische Auswahlrisiken in der Logistik

    Diese Fehler treiben Implementierungskosten in die Höhe.

    ERP ohne TMS-Zertifizierung gewählt

    Jedes ERP behauptet "Logistik-Fähigkeit". Ohne zertifizierten TMS-Konnektor (Transporeon, Soloplan, TimoCom) entsteht Individualentwicklung. Kosten: 50.000–150.000 Euro einmalig plus jährliche Wartung bei jedem Release.

    Datenmodell zu flach für Logistikkomplexität

    Sendung, Sendungsposition, Frachtstück, Tourbuchung, Frachtführer, Tarif und Subunternehmer-Splitting sind komplexe Entitäten. Standard-ERP-Datenmodelle bilden diese nicht nativ ab – Nachentwicklung kostet Monate.

    Schnittstellenaufwand zu Kunden wird ignoriert

    20 Großkunden, 20 EDI-Formate: DESADV, ORDERS, INVOIC, VDA, EDIFACT. Wer beim ERP-Kauf nur auf den Listenpreis schaut, unterschätzt den Integrationsaufwand um Faktor 3–5.

    Branchenspezifische Auswahlkriterien

    Auftrags- & Abrechnungsprozesse

    • Tarifverwaltung: Gewicht, Volumen, Zone, Frachtführer-Staffeln
    • Automatische Frachtrechnung auf Basis TMS-Daten
    • Subunternehmer-Abrechnung und Gutschriftverfahren
    • Nachnahme, Avisierung, Nachlieferungskosten abbildbar

    WMS- und TMS-Integration

    • Zertifizierter TMS-Konnektor oder natives TMS-Modul
    • Bidirektionaler WMS-Datenaustausch (Einlagerung, Bestand, Kommissionierung)
    • Echtzeit-Sendungsstatus im ERP sichtbar
    • Multi-Depot und Cross-Docking im Datenmodell abgebildet

    Kunden- & Partneranbindung

    • EDI-Standards: DESADV, ORDERS, INVOIC, VDA 4913 nativ oder über iPaaS
    • Kundenportal mit Sendungsstatus und Dokumentenzugang
    • API-First-Architektur für Plattformintegration
    • Frachtführer-Portal für Subunternehmer-Kommunikation

    Reporting & Skalierung

    • Echtzeit-KPIs: Pünktlichkeitsquote, Sendungsvolumen, Kundenmarge
    • Rollenbasierte Dashboards für Disposition, Vertrieb und Controlling
    • Multi-Mandanten-Fähigkeit für Holding-Strukturen
    • Skalierbarkeit bis 10× Sendungsvolumen ohne Systemwechsel

    Typische Projektsituation

    Anonymisiertes Szenario – ERP Logistik

    Kontext: Regionaler KEP-Dienstleister und Kontraktlogistiker, 180 Mitarbeitende, 4 Lagerstandorte, 35 Großkunden mit EDI-Anbindung.

    Ausgangslage: ERP aus 2011, TMS als Insellösung, WMS als drittes separates System. Abrechnung läuft über manuelle Excel-Exporte. 4 FTEs täglich mit Datenpflege beschäftigt. Jahresabschluss dauert 6 Wochen.

    Vorgehen: Systemlandschaftsanalyse, Anforderungsworkshop mit Disposition, Controlling, IT und Kundenservice. Bewertung von 4 ERP-Anbietern mit Logistik-Referenzen nach TMS-Zertifizierung, EDI-Tiefe und WMS-Konnektoren. TCO-Vergleich über 5 Jahre.

    Ergebnis: Einführung ERP mit zertifiziertem TMS-Konnektor und WMS-Integration. Automatische Frachtabrechnung. Jahresabschluss auf 10 Tage reduziert. EDI-Pflege von 4 FTEs auf 0,5 FTE reduziert.

    Ressourcen für die ERP-Auswahl in der Logistik

    Software-Auswahlmatrix

    ERP, TMS und WMS nach Logistikkriterien bewerten – XLSX mit TMS-Schnittstellen-Checkliste und TCO-Vergleich.

    XLSX herunterladen

    Reifegradcheck

    Systemlandschaft und Digitalisierungsgrad Ihres Logistikunternehmens einschätzen – inkl. Schnittstellen und Automatisierung.

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    TCO-Rechner

    ERP-Gesamtkosten in der Logistik realistisch einschätzen – Lizenz, TMS/WMS-Konnektoren, EDI, Datenmigration.

    TCO berechnen

    Häufige Fragen: ERP für Logistik