Keine Anbieterprovision. Keine bevorzugte Software. Bewertung nach Ihren Anforderungen.
Warum Methodik entscheidend ist
Warum Methodik über Erfolg und Scheitern entscheidet
Viele Softwareauswahl-Projekte starten mit Anbieterlisten, bevor die eigentliche Entscheidungsgrundlage geklärt ist. Anforderungen sind zu unscharf, Fachbereiche und IT bewerten unterschiedlich, Anbieter-Demos wirken überzeugend, lassen sich aber nicht belastbar vergleichen.
Das Ergebnis: Projekte, die im Go-live scheitern – nicht weil das System schlecht ist, sondern weil die Entscheidung auf einer schlechten Grundlage getroffen wurde.
Unsere Methode setzt früher an: bei Prozessen, Daten, Rollen, Integrationen und messbaren Bewertungskriterien.
Der SystemSelect-Prozess
8 Schritte zur Entscheidung
Das Grundgerüst gilt für alle Systemklassen. Klicken Sie auf eine Phase, um nur deren Details zu sehen.
Orientierung
Klären, welche Systemklasse tatsächlich gebraucht wird und was das Vorhaben realistisch erfordert. Nicht aus Annahmen – sondern durch ein strukturiertes Workshop-Gespräch zu Prozessen, Systemlandschaft und Zielen.
Ergebnisse
- +Scope-Dokument
- +Systemklasse bestätigt
- +Budget- und Zeitrahmen abgestimmt
Lieferobjekte
Was Sie am Ende des Prozesses haben
Am Ende steht nicht nur eine Empfehlung, sondern eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage.
Dokument
Anforderungskatalog
Vollständige, priorisierte Anforderungsliste aus Fachbereich, IT und GF.
Dokument
Datenmodellierung
Ist- und Soll-Datenmodell mit Entitäten, Beziehungen und Schnittstellen — vor der Anbieterwahl.
Dokument
Anbieter-Longlist
Strukturierte Marktübersicht mit 10–20 relevanten Anbietern.
Dokument
Anbieter-Shortlist
3–5 Anbieter, die Ihre Anforderungen am besten erfüllen.
Dokument
Bewertungsmatrix
Scoring aller Shortlist-Anbieter nach gewichteten Kriterien.
Dokument
Demo-Bewertungsbogen
Einheitliches Bewertungsschema für alle Demo-Termine.
Dokument
TCO-Analyse
Gesamtkostenvergleich über 5 Jahre: Lizenz, Betrieb, Integration.
Dokument
Entscheidungsvorlage
Komprimiertes Dokument für Geschäftsführung oder Board.
Dokument
Einiges mehr
Implementierungspartner-Empfehlung, Risiko-Register, Migrations-Plan, Hypercare-Begleitung.
Systemklassen
Für welche Systemklassen die Methode gilt
Die Methode eignet sich für ERP-, CRM-, PIM-, MDM- und iPaaS-Projekte. Die Logik bleibt identisch — Anforderungen und Marktspieler unterscheiden sich.
ERP
ERP
End-to-end Kernprozesse: Order-to-Cash, Purchase-to-Pay, Produktion, Finance.
ERP-Auswahl →CRM
CRM
Lead-to-Deal-to-Kunde als Revenue-Prozess: Vertrieb, Marketing-Automation, Service.
CRM-Auswahl →PIM
PIM
Produktdaten kanalfähig machen: Taxonomie, Varianten, Content, Syndication.
PIM-Auswahl →MDM
MDM
Golden Record, Governance und Konsistenz über Datendomänen: Kunden, Lieferanten, Produkte, Standorte.
MDM-Auswahl →iPaaS
iPaaS
Systemintegration und Prozessautomatisierung ohne Individualentwicklung — mit Monitoring.
iPaaS-Auswahl →Neutralität
Herstellerunabhängigkeit: Was das operativ bedeutet
Herstellerunabhängigkeit ist in der Software-Beratung ein viel verwendeter Begriff. In der Praxis ist er selten vollständig eingelöst: Viele Beratungshäuser haben Partnerschaften mit Softwareherstellern, erhalten Provisionen oder Implementierungsaufträge.
SystemSelect arbeitet ohne Anbieterprovisionen und ohne Reseller-Interesse. Anbieter werden danach bewertet, wie gut sie Ihre Anforderungen, Integrationsrealität und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllen.
Zeitrahmen
Typische Projektdauer
Je nach Systemklasse, Komplexität und interner Verfügbarkeit entsteht eine belastbare Shortlist häufig innerhalb von vier bis acht Wochen. Projekte mit vielen Stakeholdern, internationalem Scope oder hohem Integrationsaufwand dauern länger.
4–6 Wochen
Einfaches Auswahlprojekt
1 Systemklasse, klarer Scope, 2–3 Fachbereiche
6–10 Wochen
Mittleres Auswahlprojekt
1–2 Systemklassen, mehrere Standorte oder Schnittstellen
10–16 Wochen
Komplexes Auswahlprojekt
Mehrere Systemklassen, hoher Integrationsaufwand, internationale Teams
FAQ